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Die ehemalige Spinnerei Spoerry, genannt «Flumserei», befindet sich heute in Transformation. Das historische Fabrikareal im Kanton St. Gallen wird zum einen geprägt durch das Hauptgebäude aus dem Jahre 1866, welches aktuell zu Wohn- und Geschäftsräumen umgebaut wird, und zum anderen durch die dahinterliegende Werkgasse, welche durch fünf Bestandsgebäude definiert wird. Das baubüro in situ realisiert die Renovierung zweier Gebäude, wobei die vorhandenen Flächen so weit wie möglich bestehen und die Eingriffe so gering wie möglich gehalten werden sollen. Neben dem Erhalt von möglichst viel Bausubstanz geht es um eine hohe Nutzungsflexibilität sowie um einen sinnvollen, ökologischen Materialeinsatz.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Wiederverwendung von Bauteilen. So werden etwa 85 Fenster wiederverwendet, die aus dem benachbarten Hauptgebäude stammen und für dessen anstehende Wohnnutzung nicht behalten werden konnten. Eine Vielzahl weiterer Bauteile erhält in der Werkgasse ein zweites Leben: Geländer, Handläufe und eine Treppe aus Stahl, Trapezbleche, Deckenheizungen, Innentüren, Zementbodenplatten und Steinblöcke sowie Leuchten und Sanitärapparate.

Service im Projekt
Bauteiljagd Fachplanung
Kontext
Projektabschluss:
2025
Projekt Team:
Jasmin Amann
Pascal Hentschel
Bauteiljagd:
Hannah Wehrle
Auftraggeber*in:
Stiftung Abendrot
Architektur:
baubüro in situ
Bildnachweis:
Martin Zeller, baubüro in situ, Zirkular