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Für die Sanierung der denkmalpflegerisch geschützten Schule „École du Mail“ in Genf untersucht Zirkular, wie sich eine Erneuerung von Fenstern in einem Gebäude auf dessen Treibhausgasemissionen auswirken würde. Die Grundlage dieses Forschungsprojekts ist die Frage, wie nachhaltig der Komplettersatz von Fenstern im Bestand oder deren Erhalt mit Ertüchtigung auf lange Sicht ist.

Betrachtet werden hierbei die Emissionen für die Raumwärmeverluste gegenüber den Erstellungsemissionen. Die Betriebsemissionen betrachten den Wärmeverlust durch die Fenster im Bestand und der Sanierungsvarianten. Die Erstellungsemissionen die Herstellung und zukünftige Entsorgung der neuen Schichten.

Es ergeben sich drei mögliche Eingriffstiefen: den Fensterglasersatz durch Vakuumglas (V1), den Glasersatz durch eine Zweifache Isolierverglasung mit einer Rahmen-Aufdopplung (V2) und zuletzt einen Komplettersatz des Fensters mit neuer dreifach Isolierverglasungen (V3).

Die Berechnungen haben gezeigt, dass – mit Berücksichtigung der Dekarbonisierung der Wärmeversorgung – ein Erhalt mit Ertüchtigung (in diesem Fall V1) einem Komplettersatz ebenbürtig ist.

Service im Projekt
Forschung
Kontext
Projektabschluss:
2025
Projekt Team:
Basil Rudolf
Auftraggeber*in:
Ville de Genève, Direction du patrimoine bâti
Partner:
baubüro in situ Rolle
Zoé Pahud & Achille Pidoux
Architektur:
Comte, Berthelot et Neto SA, Clément Riesen
Bildnachweis:
Comte, Berthelot et Neto SA